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Publikation: Diese 7 Technologien verändern das Marketing – Was Marketeers wissen müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein

Hype oder grundlegende Veränderung – welche neuen Technologien sollten Marketeers verstehen? Der Trendreport des neu gegründeten Big Marketing Technology Labs identifiziert 7 relevante Technologie-Trends:

– Voice-Interaktion, Virtual Reality, Chatbots & Co: Wie möchten Kunden in der Zukunft mit Marken interagieren?
– Programmatic Buying, Targeting & Influencer: Wie erreiche ich meine Kunden?
– Algorithmic Consumption & Künstliche Intelligenz: Wie kann ich diese Technologien nutzen?

Link zum Download des vollständigen Reports.

Neue Technologien verändern Märkte, die Art und Weise wie wir mit unseren Konsumenten interagieren, und deren Konsumverhalten. Branchenübergreifend müssen etablierte Unternehmen ihre Marketingstrategien überdenken. Oft sind es Start-ups, die insbesondere jüngere Konsumenten besser zu verstehen zu scheinen. Gleichzeitig wollen Konsumenten mehr, sie wollen es schneller, sie wollen es einfacher, und sie wollen weniger dafür bezahlen.

Wie stellen wir sicher, dass wir über diese Veränderungen auf dem Laufenden bleiben? Und welche neuen Technologien sind relevant? Wir haben 7 identifiziert, von denen wir überzeugt sind, dass sie bereits heute die Interaktion zwischen Unternehmen und Konsumenten beeinflussen und die Zukunft des Marketings massgeblich mitgestalten werden:

1. Sprachmarketing und Branding: Die Adoption von Smart Speakern ist schneller als Smartphones.

Für Marketeers unterscheiden sich Sprach-Touchpoints in Form von Sprachassistenten grundlegend von herkömmlichen Touchpoints. So betonen beispielsweise Sprachberührungspunkte auditive Reize statt visueller Reize. Marken haben Jahre damit verbracht, ihre visuelle Identität aufzubauen und zu optimieren, sei es ihr Markenlogo oder ihre Markenfarbe, aber nur wenige Marken haben über ihre auditive Identität nachgedacht.

2. Algorithmischer Konsum: Das Internet der Dinge (IoT) wird sich in den nächsten sechs Jahren voraussichtlich vervierfachen.

Schon heute sehen sich die Konsumenten Filme an, die ihnen von den Netflix-Algorithmen empfohlen werden, sie hören sich die vom Spotify-Algorithmus für sie erstellte Playlist Discover Weekly an und können in der Schweiz das private Vorsorgekonto nach ihren vordefinierten Risikopräferenzen vom VIAC-Anlagesystem verwalten lassen. Was im Moment auf Filme, Filme und Finanzen beschränkt zu sein scheint, wird schnell für alle Produkt- und Dienstleistungskategorien relevant werden.

3. Programmatic Marketing: 85 % der Marketeers kaufen bereits programmatisch Medien ein.

Das Zeitalter des Bauchgefühls im Marketing ist vorbei. 2019 ist das erste Jahr, in dem mehr als die Hälfte aller Werbeausgaben für programmatische Anzeigen getätigt wurde. Programmatische Anzeigen werden über effektive, sofortige und automatisierte Bieterprozesse gekauft, die relevante Anzeigen an ausgewählte Kunden liefern. Programmatische Anzeigen bringen jedoch Herausforderungen mit sich – mit denen sich selbst einige der grössten Vermarkter der Welt auseinandersetzen. Dennoch ermöglicht programmatisches Marketing bei richtiger Anwendung eine weitaus stärkere Ansprache spezifischer Kunden als bisher.

4. Chatbots: Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung nutzt bereits Messenger-Dienste wie WhatsApp, Facebook Messenger und WeChat für ihre private Kommunikation – und das erwarten sie auch von Unternehmen.

Messenger-Apps haben das Phänomen der asynchronen Kommunikation erweitert: Konsumenten schreiben ihren Freunden Nachrichten, bevor sie z.B. in ihr nächstes Meeting gehen, und lesen dann alle Antworten, wenn das Meeting vorbei ist. Wenn synchrone und asynchrone Messaging-Stile aufeinandertreffen, ist dies ein Rezept für Frustration der Konsumenten. Die Konsumenten hassen es, das gleiche Problem immer wieder an mehrere Kundenberater an der Hotline weiterzugeben. In Anbetracht dessen wird es für Unternehmen zu einer Notwendigkeit werden, einen vollwertigen Chatbot zu haben, der sowohl mit Konsumenten als auch mit menschlichen Kundenbetreuern interagieren kann.

5. Cord-Cutting, Abonnement-Business-Models, Ad-Blocker und der Tod von Radio und Print – die Konsumenten sind kaum erreichbar.

Konsumenten ziehen sich auf werbefreie Premium-Abo-Dienste zurück oder setzen Werbeblocker ein und reduzieren damit erheblich die Möglichkeiten für Werbetreibende, Konsumenten zu erreichen. Werbung ist im Wesentlichen zu einer „Steuer für die Armen“ geworden, die sich die Abonnementgebühren für die werbefreien Dienste wie Netflix, YouTube Premium oder Spotify Premium nicht leisten können. Unternehmen müssen sich besser auf alternative Marketingkanäle wie Markenstores, PR und Earned Media fokussieren.

6. Virtuelle Konsumerlebnisse: Es wird erwartet, dass sich Virtual Reality Geräte bis 2022 vervierfachen.

Insbesondere Produkte, die für die hervorgerufenen Gefühle und Erfahrungen konsumiert werden, aber mit vielen unerwünschten Kosten und Nachteilen verbunden sind, werden in Zukunft radikalen Wandel sehen. Ob es sich nun um die Unterhaltungsindustrie, das Gefühl, ein schnelles und aufregendes Auto zu fahren, in den Urlaub zu fliegen oder ein Fussballspiel im Stadion zu sehen handelt, es ist wahrscheinlich, dass all diese Erfahrungen in den kommenden Jahren von der Virtual Reality beeinflusst werden.

7.Künstliche Intelligenz (KI): 85 % der Vermarkter werden bis 2022 künstlich intelligente Software einsetzen.

Es gibt viele Bereiche, die von der KI revolutioniert werden sollen: prognostische Kundenanalyse, Personalisierung, Social Listening, Sentimentanalyse, Bilderkennung, Produkt Tagging, um nur einige zu nennen. Aufgrund der vielen Anwendungsmöglichkeiten ist die Rate der Einführung von künstlicher Intelligenz einfach unumgänglich und entwickelt sich schnell zum neuen Standard.

Werden Sie Teil des Big Marketing Technology Lab!

Das Big Marketing Technology Lab (BMT Lab) ist eine Kooperation zwischen der Universität St. Gallen und führenden Unternehmen verschiedener Industrien. Gemeinsam möchten wir die wichtigsten Zukunftstechnologien verstehen und Unternehmen dabei helfen, diese in ihrer Organisation zu implementieren.

Teilnehmende Unternehmen erhalten neben spannenden Trendreports die Möglichkeit, sich mit führenden Unternehmensvertretern anderer Industrien zu Marketing-Tech-Themen im Rahmen von mehreren Workshops auszutauschen. Ein erfahrenes Team von Forschern der Universität St. Gallen moderiert den Dialog und generiert spannende Insights, mit denen im Rahmen von Trainings das gesamte Unternehmen inspiriert werden kann.

Sie wollen dabei sein? Melden Sie sich bei Prof. Dr. Johanna Gollnhofer (Head of Big Marketing Technology Lab) oder einem unserer Projektleiter (Matthias Fuchs & Annette Mönninghoff)

Link zum Download des vollständigen Reports.

Mehr über unsere Forschung:

  • Gollnhofer, J.F., Mönninghoff, A., Fuchs, M., Tomczak, T. (2019): Seven Technological Developments that will Shape the Future of Marketing. http://ici.unisg.ch/de/bmt-de/
  • Gollnhofer, J. F. & S. Schüller (2018): Sensing the Vocal Age: Managing Voice Touchpoints on Alexa, in: Marketing Review St. Gallen, pp. 22-29.
  • Gollnhofer, J. F. & M. Fuchs (2019): Alexa is Talking to my Customer, in: Gesellschaft für Marketing Schweiz (Gfm) Forschungsreihe 3/19.

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