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Dr. Caspar Coppetti und Prof. Florian von Wangenheim von der Swiss Academy of Marketing Science ausgezeichnet

Im Rahmen des Schweizer Markenkongresses ehrte die Swiss Academy of Marketing Science vergangene Woche zum vierten Mal herausragende Leistungen im Marketing. Die Wahl fiel dabei auf Dr. Caspar Coppetti von „On“ und Prof. Florian von Wangenheim von der ETH Zürich.

Die Swiss Academy of Marketing Science verleiht seit 2014 jährlich zwei Preise für besondere Verdienste im Bereich des Marketings. Mit dem „Swiss Academy of Marketing Science Award“ wird ein Marketing-Praktiker ausgezeichnet, der die Marketingausbildung und -forschung an den Schweizer Universitäten gefördert und die Idee des Marketings in der Praxis gestärkt hat. Der „Rigour & Relevance Research Award“ würdigt eine Forschungsarbeit, die sowohl in der wissenschaftlichen Community auf höchste Anerkennung gestoßen ist als auch einen wesentlichen Beitrag zur Lösung eines aktuellen Problems in der Marketingpraxis leistet.

Gründer auf der Überholspur

Nach Dominique von Matt, Urs Riedener und Jean-Claude Biver reiht sich nun Caspar Coppetti in die Reihe der Preisträger des „Swiss Academy of Marketing Science Awards“ ein. Er hat an der Universität St. Gallen studiert und sich mit seiner Dissertation zum Thema Sport-Sponsoring promoviert. Der Co-Founder des Laufschuhunternehmens „On“ lässt regelmäßig Studenten der Universität St. Gallen an seinem Wissen teilhaben, das er als Unternehmensgründer, Journalist, Strategieberater und Mitglied der Geschäftsführung einer Kommunikationsagentur gesammelt hat. Die von ihm auf der Bachelorstufe angebotene Lehrveranstaltung zum Thema „Käuferverhalten“ gehört Jahr für Jahr zu den beliebtesten Kursen der HSG-Studierenden. Aktuell gewinnt er mit seinem Unternehmen im Laufschuh-Segment beständig an Boden im Wettlauf mit Sportartikel-Giganten wie Nike, Adidas oder Puma. „Caspar ist ein Vorbild ist für alle jungen Marketeers, denn er kombiniert marketingstrategische Intelligenz mit Passion für sein Produkt und verkörpert dies authentisch und charismatisch“, erläuterte die Vize-Präsidentin der Swiss Academy of Marketing Science Prof. Dr. Felicitas Morhart, Universität Lausanne, in ihrer Laudatio.

Komplexe Mathematik anwendbar gemacht

Der diesjährige Preisträger des „Rigour & Relevance Research Awards“ ist Prof. Dr. Florian von Wangenheim (ETH Zürich), der gemeinsam mit Eva Anderl, Ingo Becker und Jan Hendrik Schumann für den Artikel „Mapping the customer journey: Lessons learned from graph-based online attribution modeling“ geehrt wurde. Die zehnköpfige Jury, bestehend aus bedeutenden Persönlichkeiten der Marketingpraxis, entschied sich für diese Forschungsarbeit, da sie eine höchst relevante Fragestellung aufgreift: Welchen Wertbeitrag liefern die einzelnen Kontaktpunkte von Konsumenten mit einer Marke entlang der Customer Journey im Hinblick auf die finale Kaufentscheidung? Mittels einer anspruchsvollen quantitativen Lösung gelingt es, die einzelnen digitalen Kontaktpunkte und Kanäle wissenschaftlich fundiert zu bewerten. Stellvertretend für die gesamte Jury führte Roland Ehrler, Direktor des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbandes, in seiner die Laudatio aus: „Besonders gefallen hat der Jury, dass die Forschungsarbeit bereits mehrfach Anwendung in der Praxis gefunden hat. Dies unterstreicht die hohe Relevanz.“

ICI Publikation im Journal of Brand Management

Der von Theo Lieven verfasste Artikel „How to Create Reproducible Brand Personality Scales” ist vom Journal of Brand Management zur Veröffentlichung angenommen worden. Der Autor beschreibt darin eine erweiterte Methode des psycho-lexikalischen Ansatzes zur Generierung von Markenpersönlichkeitsmodellen. Dabei gehören Charakteristika umso eher zu einem gemeinsamen Faktor, je mehr gemeinsame Synonyme sie besitzen.

Anhand von Aaker’s (1997) Markenpersönlichkeitsmodell, das dieser Anforderung nur unzureichend genügt, zeigt der Autor, dass dieses in Frankreich und Deutschland nur eingeschränkt reproduzierbar ist. Ein dem Synonymkonzept folgendes Kontrollmodell erzielt dagegen im 3-Länder-Vergleich (USA, Deutschland, Frankreich) bessere Ergebnisse. Das Verfahren kann auf alle psychologischen Skalen angewandt werden.

Common synonyms of “honest“ and “reliable“:

Prof. Dr. Andreas Herrmann im Interview mit dem Magazing WIRED zum Thema „selbstfahrende Autos und Ethik-Software“

„Selbstfahrende Autos brauchen keine Ethik-Software“

Wie sollten selbstfahrende Autos in kritischen Situationen reagieren? Wer muss eher geschützt werden, die Insassen oder Passanten? Und wie gewährleistet man das? Jedenfalls nicht durch Ethik-Algorithmen, sagt Prof. Dr. Andreas Herrmann, Autor des Buches Autonomous Driving. Das ganze Interview finden Sie hier.

 

 

ICI Publikation im Journal of Marketing Management

Der Artikel von Dr. Johanna Gollnhofer (ICI) „Normalising alternative practices: the recovery, distribution and consumption of food waste“ wurde im renommierten Journal of Marketing Management zur Veröffentlichung angenommen. Die Autorin beschäftigt sich mit der Frage wie nachhaltige Produkte oder Praktiken durch Marketing-Strategien „normalisiert“ werden können, d.h. das sie auf für Ottonormalverbraucher eine attraktive Alternative darstellen. Hierzu hat die Autorin auch einen Blogeintrag verfasst. Mehr Infos hier.

Dr. Jessica Müller-Stewens gewinnt EMAC / Sheth Foundation Doctoral Dissertation Competition

Mit Ihrer Dissertation „Gamification: Conceptualizing and Testing a New Consumer-Firm Interaction Paradigm”, in der sie die Verwendung von Spielen und Spielelementen in der Interaktion zwischen Konsumenten und Unternehmen untersucht, gewinnt Dr. Jessica Müller-Stewens das Finale der diesjährige EMAC / Sheth Foundation Doctoral Dissertation Competition in Groningen. Dieser Wettbewerb zeichnet Nachwuchswissenschaftler im Bereich des Marketings aus und bietet ihnen die Chance die Erkenntnisse aus ihrer Dissertation auf der European Marketing Academy (EMAC) Conference zu präsentieren.

Mehr Informationen zu diesem Wettbewerb finden sie hier.

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